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Leben 

 

 

 

Kein Warum. Nur ein Hier.
 
John Cage (1912-1992), amerikanischer Komponist

 

 

 

Es gibt im Leben gelegentlich mal etwas zu lachen. Entweder bringen Komiker einen zum Lachen, oder man erlebt glückliche Augenblicke mit der Familie, Freunden oder sonst wem. Aber der Großteil des Lebens ist tragisch. Man wird geboren und weiß nicht, warum. Man ist hier und weiß nicht, warum. Man geht, man stirbt. Menschen leiden. Menschen leben in ständiger Angst. Die Welt ist voller Armut und Korruption und Krieg und Nazis und Tsunamis... Die Bilanz, die letzte Abrechnung, belegt, dass man verliert und die Bank nicht sprengen konnte.

 

Woody Allen (*1935), amerikanischer Filmregisseur und Schauspieler

 

 

 

Auf ihrem Sterbebett - "Wie lautet die Antwort?" Alice schweigt. "Nun gut. Wie war die Frage?"
 
Gertrude Stein (1874-1946), amerikanische Schriftstellerin

 

 

 

Wir sind hier, weil eine Gruppe ungewöhnlicher Fische mit merkwürdig geformten Flossen ausgestattet war, aus denen sich bei den späteren Landlebewesen Beine formten; weil Kometen auf die Erde einschlugen und die Dinosaurier auslöschten, wodurch Säugetiere neue Möglichkeiten hatten, die ihnen vorher nicht gegeben waren (da kann man wirklich mal seinem Glücksstern danken); weil die Erde auch in der Eiszeit nie vollständig gefroren war; weil eine kleine, aber ausdauernde Spezies, die vor einer Viertelmillion Jahre in Afrika aufkam, es bis heute geschafft hat, mit Ach und Krach zu überleben. Wir mögen uns nach einer "höheren" Antwort sehnen, aber es gibt keine. Diese Erklärung mag einen zwar, oberflächlich betrachtet, beunruhigen oder sogar erschrecken, aber zugleich ist sie befreiend und erheiternd. Den Sinn des Lebens können wir nicht einfach aus den Gegebenheiten der Natur erkennen. Diese Antworten müssen wir uns selbst konstruieren, aus unserer Weisheit und unserer Ethik. Es gibt keinen anderen Weg.
 
Stephen Jay Gould (1941-2002), amerikanischer Paläontologe

 

 

 

Man fällt aus dem Mutterleib, kriecht unter Beschuss über ungeschütztes Gelände und fällt dann in sein Grab.
 
Quentin Crisp (1908-1999), englischer Schriftsteller

 

 

 

Ich wollte ein perfektes Ende... Nun habe ich lernen müssen, dass manche Gedichte sich nicht reimen und dass manche Geschichten keinen eindeutigen Anfang, Mittelteil und Schluss haben. Im Leben geht es darum, nicht alles zu wissen, sich ändern zu müssen, den Augenblick zu ergreifen und das Beste daraus zu machen, ohne zu wissen, was als Nächstes passiert. Köstliche Mehrdeutigkeit.
 
Gilda Radner (1946-1989), amerikanische Komikerin


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